Alte Zeiten

Ja früher waren sogar die alten Zeiten besser, da gab es noch die Milka Sorten Krokant, Traubennuss, Mandelsplitter, ganze Haselnüsse und alles war überschaubarer. Und heute? Dass im Golf von Mexiko mehr Öl als Wasser ist, daran hat man sich ja schon gewöhnt. Bub hat das schon richtig erkannt, kein Zorro der es richtet. Wie war das früher? Da war die Welt doch noch in Ordnung. Der Genscher hat’s gerichtet.  Dafür müssen wir im Fernsehen den Blauen Bock nicht mehr ertragen, das gleicht die Ölkatastrophe natürlich fast schon wieder aus.

Also so viel als Einleitung. Schreibt mir doch was über eure alten Zeiten, als man sich noch ohne Handy unterhielt, als um fünf noch Feierabend war und man als Kind noch froh war, wenn man nicht in den Kindergarten musste, sondern daheim mit Mutti spielen konnte.

Also sehnt ihr die alten Zeiten herbei, was vermisst ihr und was seid ihr froh es los zu sein. (Bitte jetzt keine Lehrernamn nennen).

Wärt ihr gern nochmal in den 70ern, 80ern oder 90ern? Wenn ich an all die schöne Musik damals denke, dann sehne ich mich schon etwas zurück. Aber sind nicht jetzt die guten alten Zeiten, nach denen wir uns in 20 Jahren sehnen werden?

Zum Schluß noch ein Zitat von Loriots Opa Hoppenstedt: „Früher war mehr Lametta“

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4 Gedanken zu „Alte Zeiten

  1. Alte Zeiten sind gut, die neuen aber auch. Positive Erinnerungen sind besser gespeichert, als negative, deswegen war früher auch alles besser. Gut ist, dass nicht alles im Leben für immer gleich ist, und alt ist man, wenn die neumodische Musik voll übel peinlich wird.
    Manchmal frage ich mich aber schon, wie ich heute ohne die Erfindung von morgen überhaupt leben kann – erstaunlicherweise geht’s aber irgendwie.

  2. Das Dilemma kenn ich gut, früher gabs Akne, erste Dates, Gruppenzwang und Gehorsam vor so manchem Erwachsenen; heute darf ich wenigstens so lange aufbleiben wie ich will 🙂

    Du weißt ja ich hab immer was zu meckern, und wenn ich immer sag mein ich auch immer! Doch hat das Computerzeitalter auch doch was für sich, wir kennen es noch von früher dass man den ganzen Abend überlegte, wie ein Schauspieler oder die Haupstadt eines Landes wohl heißt, heute geht das in 2,irgendwas Sekunden (stellt sich nur die Frage ob es besser ist den Namen zu kennen und sich dafür den Rest des Abends anzuschweigen…).

    Nein, im Großen und Ganzen bin ich mit dem „heute“ ganz zufrieden; ich will es auch mit einem Zitat beenden:

    „Das Leben zu genießen, ist oberstes Gebot- man lebt ja nur so kurze Zeit und ist so lange tot.“ (W.Busch)

  3. we are the champions! Bis auf die Ungerechtigkeit keine adequade Rente mehr zu bekommen, schätzen wir uns glücklich jetzt zu leben. Mit dem EURO in der globalisierten Welt, mit dem Mobiltelefon noch auf jedem Klo zu erreichen, sofern man es nicht abschaltet hat. Jeder wie er will.

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